Nachwachsende Rohstoffe im Einkauf

Berücksichtigung nachwachsender Rohstoffe in der öffentlichen Beschaffung.

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Ob und in welcher Intensität innovative Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen bei der öffentlichen Beschaffung Berücksichtigung finden, bestimmen die Auftraggeber selbst. Damit kommt es auch auf sie an, wie schnell Energie- und Rohstoffwende in Deutschland vorankommen.

Durch die Marktmacht des öffentlichen Einkaufs verfügen öffentliche Auftraggeber über vielfältige Gestaltungsspielräume auf dem Weg von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaft. Damit lässt sich eine enorme Nachfrage für biogene Produkte und ihre innovativen Branchen entfalten. Gleichzeitig könnte sich dies auch auf das Umweltverhalten der Bürgerinnen und Bürger auswirken. Auf diese Einflussmöglichkeiten der öffentlichen Hand für den Klima- und Ressourcenschutz wird auch im „Aktionsplan der Bundesregierung zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe“ hingewiesen. Aus diesem Grund werden Vertreter der öffentlichen Hand über das bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) angesiedelte Projekt „Nachwachsende Rohstoffe im Einkauf“ angesprochen, ihre Beschaffungsabläufe auf Umweltwirksamkeit zu überprüfen und stärker innovative Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen in ihre Vergabepraxis zu integrieren. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert. Zur Website.